Werden Events im Herbst wieder hybrid?

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Der fantastische Sommer brachte dieses Jahr in Deutschland einen enormen Schwung an Live-Events mit sich. Mit dem Start des meteorologischen Herbstes stellen sich nun Unternehmen genau wie Eventagenturen gleichermaßen die Frage: „Werden Events im Herbst wieder hybrid?“. Selbst die in den letzten zwei Jahren während der Pandemie gesammelten Erfahrungen, in live, digitalen und hybriden Formaten, lassen durch Krisen in Europa, Fachkräftemangel und Rohstoffengpässe nur vage Prognosen zu. Vielleicht müssen wir uns einfach endgültig von den bisherigen Erwartungen an Events befreien. Denn es gibt sie, die flexiblen Lösungen!

 

Der Schweizer Zukunftsforscher Gerhard Fehr prophezeite kürzlich in einem Gespräch mit der Redaktion der „Wirtschaft + Weiterbildung“, dass es in den nächsten zwei bis drei Jahren aufgrund von Corona im Herbst und im Winter keine Events mit größeren Menschenansammlungen geben werde.
Colja Dams, geschäftsführender Gesellschafter von VOK DAMS, einer der weltweit führenden Agenturen für Events und Live-Marketing, brachte diese Prognose mit dem Vergleich des Winterreifen-Timings der Deutschen auf den Punkt. Von O bis O – also von Oktober bis Ostern – empfiehlt es sich Winterreifen zu nutzen. Gleichzeitig werden Veranstalter in dieser Zeitspanne in Zukunft voraussichtlich eher auf digitale und hybride Events setzen, um auf Nummer sicher zu gehen. Die Sommermonate sind dafür den Live-Events vorbehalten, wie wir es in diesem Sommer bereits deutlich erleben konnten.

Sind hybride Events saisonal?

Zwar hat die Politik sich bisher klar gegen einen erneuten Lockdown ausgesprochen, doch auch bei den Impulspiloten spüren wir, dass unsere Kund:innen bei Events für den Herbst bereits in der Anfangsphase ihrer Planung digitale und hybride Lösungen mitdenken.
Die meisten Unternehmen haben in den letzten Jahren ihre eigenen Erfahrungen mit digitalen und hybriden Events gemacht. Dabei hat sich gezeigt, dass besonders Events zur Wissensvermittlung gut geeignet sind, um erfolgreich digital und hybrid konzipiert zu werden.

Mittsommerfest statt Weihnachtsfeier

Im Umkehrschluss heißt das allerdings, dass Weihnachtsfeiern vermutlich in absehbarer Zeit und mit dem aktuellen Stand der Technik kein wirkliches Potential zur Digitalisierung haben. Gerade die letzten Pandemiejahre haben uns deutlich gemacht, worauf es uns bei klassischen  Mitarbeitenden-Events ankommt: Spontane Kontakte, inspirierende Gespräche und neue Ideen. Statt also die üblichen Weihnachtsfeiern im Dezember zu planen, sollten Unternehmen daher in Zukunft besser umdenken und ihren Mitarbeiter:innen alternativ ein Mittsommerfest im Juni anbieten.

Digitale Event-Nuggets mit emotionalem Live-Finale

Durchaus sinnvoll kann es sein, den dramaturgischen Aufbau eines Events langfristiger zu denken. Dabei werden die relevanten inhaltlichen Parts zur Wissensvermittlung in mehrere digitale oder kleinere, hybride Events verpackt. Diese digitalen Event-Nuggets sind kürzer, als Schwerpunktthemen aufbereitet und werden in regelmäßigen Abständen in den Wintermonaten veranstaltet. Im Sommer bildet dann ein gemeinsames Live-Event den krönenden emotionalen Abschluss.

Planungssicherheit durch hybride Events

Mit dieser Aufteilung, in digitale Wissensvermittlung und Social Event, werden alle Bedürfnisse der Zielgruppe und der Veranstalter abgedeckt. Einerseits werden Inhalte (digital) transportiert. Andererseits wird der soziale Austausch gefördert und die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden mit einem Live-Event zum Ausdruck gebracht. Und zu guter Letzt gibt dieses Konzept von aufeinander aufbauenden digitalen Events mit einem Live-Event Finale die größtmögliche Planungssicherheit in unserer aktuell nur schwer vorhersehbaren Welt.

 

Bis dahin – bleibt flexibel

 

Euer Ralf Schmitt

und das Team der Impulspiloten

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